GC Gruppe- Großhandel für SHK Haustechnik - Sanitär, Heizung, Klima
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Historie

Schon lange unterwegs: Historie der GC-GRUPPE

Erfahren Sie mehr über die fast 100-jährige Unternehmensgeschichte von CORDES & GRAEFE und die Entwicklung unserer Sortimente Sanitär, Heizung, Klima/Lüftung, Installation, Elektro, Tiefbau- und Industrietechnik sowie der Dachtechnik.


Die  Gründung

Am 1. November 1921 gründeten August Cordes und Alfred Graefe in Bremen den Röhrengroßhandel CORDES & GRAEFE. Der verkaufte zunächst nur ein Produkt: Röhren. Cordes und Graefe ergänzten sich perfekt: Der eine kaufte, der andere verkaufte. Nach dem Rückzug von Heinz Graefe aus dem Unternehmen, übernahm 1933 Friedrich Carl Hollweg einen Anteil. August Cordes wiederum vermachte seinem Sohn "Hans" Cordes kurz darauf Anteile des Unternehmens. Hollweg und Cordes gaben CORDES & GRAEFE die entscheidende neue Ausrichtung und bauten den Röhrenhandel erfolgreich zum  Großhandel für Haustechnik aus.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre

Bomben zerstörten das Unternehmen während des Zweiten Weltkrieges fast vollständig. Lediglich ein kleiner Röhrenbestand war in den Kriegswirren gerettet und aufs Land verlagert worden und ermöglichte die Weiterarbeit. Der Aufbau in den Nachkriegsjahren bedeutete dennoch eine große Kraftanstrengung. Insbesondere den vielen fleißigen Arbeitskräften aus der Landwirtschaft, die nach dem Krieg verstärkt Beschäftigung in anderen Berufszweigen suchten, war und ist es zu verdanken, dass das Unternehmen wieder in die Erfolgsspur fand. Das Bekenntnis zu diesen Menschen ist allgegenwärtig: Heute befindet nicht nur das Mutterhaus CORDES & GRAEFE BREMEN KG, sondern arbeitet auch ein Teil der in Bremen ansässigen CORDES & GRAEFE KG, der Holding der GC-GRUPPE, in Stuhr – mitten im Ländlichen.

Trotze Krisenjahren waren Weiterentwicklung und Fortschritt stets charakteristisch für die Unternehmensstrategie. Um die Kundenwünsche noch besser abdecken zu können, erweiterte CORDES & GRAEFE schon früh das Sortiment. Dahinter stand zunächst eine ganz praktische Überlegung: Röhren führen stets in ein Haus oder von dort weg. Im Haus führen sie zum Beispiel ins Badezimmer, um Wasser zu- und abzuleiten. Grund genug auch Sanitär-Produkte ins Sortiment aufzunehmen.

Mit unternehmerischem Weitblick erschloss CORDES & GRAEFE eine echte Marktlücke: Denn seit Mitte der 50er-Jahre begannen sich die Ansprüche der Menschen an ein schönes Badezimmer zu wandeln und der Wunsch nach mehr Komfort kam auf. Mit Heizungen als Angebotserweiterung, lieferte das Unternehmen nun auch Produkte für Warmwasser-Lösungen. In den folgenden Jahrzehnten setzte sich diese logische und sehr erfolgreiche Ergänzungsstrategie fort. Nach der Heizung folgte der nächste Schritt, indem Klima- und Lüftungsprodukte ins Portfolio aufgenommen wurden. Die folgenden Erweiterungen vervollständigten das Sortiment bis heute um Produkte aus dem Bereich Dachtechnik und Elektro.


Generationenwechsel

Die 50er/60er-Jahre

In den 50er und 60er Jahren folgte ein Generationenwechsel bei CORDES & GRAEFE. Uwe Hollweg rückte 1956 – mit gerade einmal 19 Jahren – an die Spitze des Unternehmens, das er zunächst gemeinsam mit seinem Vater Friedrich-Carl als persönlich haftender Gesellschafter lenkte. Zehn Jahre später folgte ihm sein Bruder Klaus Hollweg. Die Aufgabenverteilung: Uwe Hollweg kümmerte sich um den An- und Verkauf, Klaus Hollweg um die Verwaltung.

Die Hollwegs trafen 1966 mit der Vertriebsweg-Erklärung die wichtigste firmenpolitische Entscheidung in der Historie des traditionsreichen Großhandels. CORDES & GRAEFE bekannte sich schriftlich zum 3-stufigen Vertriebsweg und konzentrierte sich damit ausschließlich auf den Verkauf an Fachhandwerker. Eine Entscheidung, die bis heute gilt.

In den Jahren unter der Ägide von Uwe und Klaus Hollweg folgten die ersten Firmenbeteiligungen an anderen Handelsunternehmen, z. B an Stitz in Hamburg oder Heldt in Dortmund.

Die 70er-Jahre

1975 schlug in Bremen schließlich die Geburtsstunde der GC-GRUPPE als Fachgroßhandel für Haustechnik aus den Familienunternehmen CORDES & GRAEFE BREMEN, WILHELM GIENGER GmbH (München) und den Kooperationspartnern GOTTSCHALL & SOHN sowie WILHELM GIENGER GmbH (Kornwestheim Stuttgart). Als mittelständische Unternehmen konnten die Partner nur gemeinsam gegen die damals marktbeherrschenden Konzerne bestehen.

Dabei setzten sie von Anfang an auf ein Modell, dass die Größenvorteile der Gruppe für alle nutzbar machte, die individuelle Verantwortung vor Ort aber den jeweiligen Häusern beließ. Meist als alteingesessene Traditionsunternehmen kannten diese ihren Markt am besten. Gemeinsam als GC-GRUPPE konnten die Partnerunternehmen nun gemeinschaftlich einkaufen, Strategien entwickeln und Logistiksynergien nutzen.

Die 80er- und 90er-Jahre bis ins neue Jahrtausend

In den 1980ern und 1990ern expandierte die GC-GRUPPE und nahm 1988 erst die Krupp Haustechnik, 1998 dann die Mannesmann Haustechnik und 1999 die Handelshäuser des Heizungsherstellers Brötje in den starken Verbund auf. Es sind viele weitere Partnerschaften hinzu gekommen – insgesamt umfasst die GC-GRUPPE heute über 100 selbständige Partnerhäuser und ist darüber hinaus in 15 europäischen Ländern vertreten.

1994 erfolgte die Ausgliederung der Aktivitäten im Bereich Tiefbau und Industrietechnik. Das Angebot und die Nachfrage hatten sich so vergrößert, dass ein eigener Handel dafür gegründet wurde: die HTI-GRUPPE. Seit 2002 werden die Elektro-Aktivitäten in der EFG-GRUPPE zusammengefasst, um dort spezialisiertes Fachwissen zu bündeln. Die Dachbau-Experten firmieren seit 2013 in der DTG-GRUPPE.

Ihr Innovationspotential stellte die GC-GRUPPE erneut 1995 unter Beweis: Mit der Eröffnung des ersten Online-Shops der Branche ist die GC-GRUPPE bis heute Vorreiter in Sachen E-Business. Dank solcher zukunftsweisender Ideen und der bedachten Expansion sowie dem stetigem Fortschritt ist die GC-GRUPPE heute Marktführer im Bereich Haustechnik-Großhandel und Deutschlands größter Badverkäufer mit der meisten Ausstellungsfläche.