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COLLIN-Azubis setzen mit ihrer Spende ein Zeichen

08.10.2015

„Wir haben uns für Regenbogen entschieden, weil hier Menschen betreut werden, die sonst oft vergessen werden.“ Stellvertretend für die rund 100 Auszubildenden des Haustechnik-Großhändlers COLLIN erläutern Daniel Krüger, Jana Volkmer, Niklas Wagner, Dean Woodburn und Lena Verforst, warum ihre Spendenaktion der Betreuung von Menschen mit psychischer Erkrankung zu Gute kommt.

Die fünf Azubis organisierten die Aktion, die im Rahmen des jährlichen COLLIN-Azubi-Treffs stattfand. Daran nehmen traditionell alle Auszubildenden der COLLIN-Gesellschaften teil. Am Ende kamen stolze 3370 Euro zusammen.

Die angehenden Kaufleute im Groß- und Außenhandel und Fachkräfte für Lagerlogistik aller COLLIN-Gesellschaften beim COLLIN-Azubi-Treff 2015.

 

Wichtig war den Azubis, dass das Geld für Menschen eingesetzt wird, die Unterstützung benötigen. „Dass sich junge Menschen, ohne selbst betroffen zu sein, für die Belange von psychisch Kranken interessieren, ist außergewöhnlich und macht für mich die Spende noch wertvoller“, betont Regenbogen-Geschäftsführerin Elisabeth Hofmann.  

„Als wir uns mit der Frage beschäftigt haben, wie wir unser Geld einsetzen wollen, sind wir im Internet schnell auf Regenbogen aufmerksam geworden“, sagt Azubi Daniel Krüger. Bei einem Gespräch an einem Infostand in der Innenstadt informierte er sich eingehend über die Hilfsangebote. Danach stand die Entscheidung für das Organisationsteam fest: Weil Menschen mit psychischer Erkrankung von der Gesellschaft oft übersehen werden, wollten die COLLIN-Azubis ein Zeichen setzen.

Beim Kennenlernen im COLLIN-Ausbildungszentrum wurde nicht nur deutlich, dass sich die fünf Azubis gründlich über die Arbeit informiert hatten, einmal mehr unterstrichen sie ihr Interesse an der Einrichtung und stellten der Regenbogen-Geschäftsführerin jede Menge Fragen. Sie erfuhren, wie Regenbogen vor 32 Jahren gegründet wurde, wie sich das Unternehmen finanziert und wie die Mitarbeiterstruktur aussieht. Spannend wurde es für beide Seiten, als sich die Fünf im intensiven Gespräch mit zwei Psychiatrie-Erfahrenen Männern über deren Krankheitsgeschichten austauschten. „Erleichtert es Ihnen die Wiedereingliederung, wenn Sie Erfolg in der Gruppe haben?“, fragte Woodburn konkret einen der Männer, der das Angebot der Arbeitstherapie nutzt. „Ja, das hilft mir sehr“, betonte dieser. Seine Einladung an die Azubis sich seine Tätigkeit vor Ort anzuschauen stieß auf reges Interesse.

Das Geld aus der Azubi-Spenden-Aktion fließt nun auch in den Ausbau der Arbeits- und Beschäftigungsangebote. „Wir werden mehrere Computer kaufen und einen Schulungsraum einrichten“, so Hofmann. Hier wird dann mit einem kognitiven Softwareprogramm Konzentration, Merkfähigkeit sowie logisches und abstraktes Denken trainiert. Zudem werden die Computer für berufsvorbereitende Rehabilitation, für die Schulung in Text- und Datenverarbeitungssystemen oder für den sicheren Umgang mit dem Internet genutzt.

 

Zwei Regenbogen-Besucher, Geschäftsführerin Elisabeth Hofmann, COLLIN-Ausbilderin Stefanie Jansen, Daniel Krüger, Niklas Wagner, Jana Volkmer, COLLIN-Mitarbeiterin Bettina Kirsten, Dean Woodburn und Lena Verforst (v.l.) kamen beim gemeinsamen Kennenlernen zum Abschluss der Spendenaktion bestens ins Gespräch.