Startseite
GC Gruppe- Großhandel für SHK Haustechnik - Sanitär, Heizung, Klima

1. KVP-Workshop bei GIENGER & RENZ

13.02.2019

KVP – Kontinuierlicher Verbesserungsprozess – klingt ziemlich abstrakt. Unter Anleitung der KVP-Trainer Thomas Barber und Patrick Haas erfuhren vier unserer Kollegen im Rahmen eines 6-tägigen Workshops, was KVP ganz konkret bedeutet. PhG Jürgen Renz und Betriebsleiter Fabian Stuber entschieden sich für die Optimierung der Abläufe im Wareneingang als erstes KVP-Projekt, weil hier die Ware ihren Weg in unserem Haus beginnt. Weitere werden folgen. Nach einer gründlichen Analyse des Ist-Zustandes begannen alle gemeinsam mit der Suche nach Lösungsansätzen. Anfängliche Skepsis gegenüber dem Sinn dieses Workshops wich schnell ernsthaftem Engagement. Diskussionen auf Augenhöhe, der Verzicht auf Schuldzuweisungen und das Erkennen von Zusammenhängen schufen aus den einzelnen Mitarbeitern des Wareneingangs, des Einkaufs und des Verkaufs ein TEAM. Gegenseitiger Respekt und die Anerkennung, dass jeder ein Experte auf seinem Gebiet ist, ermöglichten die Lösungsfindung. Während am Anfang die Überzeugung vorherrschte, dass unser Wareneingang nur mit viel mehr Personal optimal arbeiten kann, überraschte die Erkenntnis, dass wesentliche Verbesserungen bereits mit »einfachen« Mitteln möglich wären. Den verfügbaren Platz neu zu gliedern, um Laufwege zu verkürzen, klare Regeln für die Bearbeitung von Wareneingängen (z.B. first in – first out) zu formulieren oder in Absprache mit unseren Herstellern die Lieferungen spezieller Warengruppen an Fixtagen zu bündeln, sind einige der Maßnahmen, die dem Führungsteam bei der abschließenden Präsentation erläutert wurden. »Die konzentrierte Arbeit während des Workshops war ziemlich anstrengend.«, resümiert Francesco Schettino. »Umso wertvoller ist die Erkenntnis, dass die Herausforderungen lösbar sind und wir die Verbesserung gemeinsam schaffen.« Auch Dirk Zachau ist erleichtert, künftig durch kluge Maßnahmen den Druck auf die Kollegen im Wareneingang reduzieren und damit ihre Zufriedenheit steigern zu können. Den stärksten bleibenden Eindruck hinterlässt bei Patrick Grombach wohl der Einblick in die vielen Arbeitsschritte, die die Mitarbeiter des Wareneingangs von der Annahme bis zur Zubuchung zu erledigen haben. »Ich bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen unserer Arbeit und gehe davon aus, dass wir sie zu einhundert Prozent umsetzen werden. Es liegt ja an uns und wenn der Wareneingang optimal funktioniert, haben wir eine solide Basis für die nachgeordneten Prozesse im Warenhandling. Wir Verkäufer können unseren Kunden verbindlich Termine zusagen und dadurch zuverlässigen Service bieten. Das ist eine wichtige Voraussetzung für unsere Wettbewerbsfähigkeit.«