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Heizungspumpe tauschen: Förderung noch bis 2020 möglich

13.09.2019

Obwohl die Debatten um Umweltverschmutzung und Klimawandel in den letzten Jahren verstärkt zugenommen haben, sind viele deutsche Haushalte nach wie vor mit veralteter Heiztechnik ausgestattet. Um Ressourcen zu schonen und den CO2-Ausstoß zu verringern, fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) seit 2016 mit dem Programm „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischer Abgleich“ den Austausch alter Heizungspumpen und erstattet 30 Prozent der Nettokosten.
Da das Förderprogramm aber bereits 2020 ausläuft, ist es höchste Zeit, Immobilienbesitzer auf die Vorteile einer neuen Hocheffizienzpumpe und die Fördermöglichkeit aufmerksam zu machen.

Umwelt und Geldbeutel schonen

Im Vergleich zu den alten Modellen verbrauchen neue, hocheffiziente Pumpen 70 bis 80 Prozent weniger Strom. Dadurch wird nicht nur die Umwelt, sondern auch der Geldbeutel des Hausbesitzers geschont. Nach Anschaffung einer Hocheffizienzpumpe (für ein Einfamilienhaus) liegt die Amortisationszeit bei etwa drei Jahren.

Neben der Förderung des Pumpenaustauschs umfasst das auslaufende Programm auch den Zuschuss für einen hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage. Dieser kann sowohl gemeinsam mit dem Pumpentauschen als auch separat durchgeführt werden.

KfW-Bank als Alternative

Zwar gilt die „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischer Abgleich“ als lukrativste Maßnahme für den Pumpentausch, ist jedoch nicht alternativlos. So bietet beispielsweise auch die KfW-Bank mit dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ (430) ebenfalls finanzielle Unterstützung für den Pumpentausch. Zu beachten ist aber, dass der Pumpentausch nur von einem Programm gefördert werden kann.